Warum ich als Bürgermeisterin kandidiere

Nachdem wir Grünen im Mai 2014 unsere Tätigkeit im Gemeinderat aufgenommen hatten, erschien mir alles noch sehr komplex und aufwändig, gleichzeitig allerdings auch extrem interessant. Die Dinge nicht nur oberflächlich, sondern umfassend und mit allen ihren Konsequenzen zu verstehen, war dabei von Anfang an mein Anspruch an mich selbst – und ist es bis heute.

Während meiner Arbeit im Maximilianeum merkte ich zudem, dass Handeln als Mandatsträgerin auf gemeindlicher Ebene das ist, was politisch zu mir persönlich am besten passt. Ich möchte die Menschen bei Entwicklungsprozessen mitnehmen, ich will sie direkt ansprechen und mir ihre Versionen ungefiltert anhören. Auf Augenhöhe und als gleichberechtigte Bürger*innen meiner Gemeinde.

Für mich ist es deshalb ein logischer Schritt, mich in den anstehenden Kommunalwahlen 2020 zusätzlich zu einem Gemeinderatssitz auch um das Amt der Ersten Bürgermeisterin von Aying zu bewerben – weil ich es mir zutraue und weil es so viele Dinge gibt, die ich für meine Heimat und die hier lebenden Menschen bewahren, verbessern oder auch verändern möchte. Ich habe jede Menge Ideen, die ich nur dann ernsthaft angehen kann, wenn ich eine große Unterstützung in der Bevölkerung finde. Als Bürgermeisterin hätte ich diesen notwendigen Rückhalt, um gemeinsam mit den Bürger*innen von Aying auch einmal neue Wege zu beschreiten.

Große Unterstützung in meinem Grünen Ortsverband habe ich bereits, durch meine Kandidatur stärke ich nun auch umgekehrt diese Gemeinschaft. Für ernsthafte Diskussionen und konstruktive politische Auseinandersetzungen im Gemeinderat brauchen wir engagierte Mitglieder in diesem Gremium. Ich trete an um zu zeigen, dass wir Ayinger Grünen mehr sind als eine Gruppe aus Einzelindividuen. Uns eint der Wunsch nach einem neuen frischen Politikstil in der Gemeinde und dafür kandidieren sowohl ich als Bürgermeisterin sowie viele andere, die sich im Herbst 2019 als unsere Listenkandidat*innen aufstellen lassen.

Bild: Dürrnhaarer Kapelle und Maibaum (Fotograf: Andreas Gregor)