Warum es mir wichtig ist, Gemeinderätin zu sein

Nachdem wir Grünen im Mai 2014 unsere Tätigkeit im Gemeinderat aufgenommen hatten, erschien mir alles noch sehr komplex und aufwändig, gleichzeitig allerdings auch extrem interessant. Die Dinge nicht nur oberflächlich, sondern umfassend und mit allen ihren Konsequenzen zu verstehen, war dabei von Anfang an mein Anspruch an mich selbst – und ist es bis heute.

Während meiner Arbeit im Maximilianeum merkte ich zudem, dass Handeln als Mandatsträgerin auf gemeindlicher Ebene das ist, was politisch zu mir persönlich am besten passt. Ich möchte die Menschen bei Entwicklungsprozessen mitnehmen, ich will sie direkt ansprechen und mir ihre Versionen ungefiltert anhören. Auf Augenhöhe und als gleichberechtigte Bürger*innen meiner Gemeinde.

Deshalb habe ich mich 2020 zum zweiten Mal als Kandidatin für die Kommunalwahl aufstellen lassen, weil es so viele Dinge gibt, die ich für meine Heimat und die hier lebenden Menschen bewahren, verbessern oder auch verändern möchte. Ich habe jede Menge Ideen, die ich nur dadurch ernsthaft angehen kann, dass mir die Bevölkerung bei der letzten Wahl so viel Rückhalt gegeben hat. Mit 2.014 Stimmen wurde ich als zweitstärkstes Mitglied von 20 gewählt, ein Vertrauensvorschuss, mit dem ich sorgfältig umgehen werde.

Große Unterstützung habe ich auch in meinem Grünen Ortsverband. Wir führen zahlreiche ernsthafte, ab und zu auch kontroverse Diskussionen über die politischen Vorgänge in unserer Gemeinde. Nun, da wir vier Gemeinderatsmitglieder sind, habe ich die Hoffnung, noch mehr unserer Themen im Gemeinderat einbringen zu können.

Wir Ayinger Grünen sind mehr als eine Gruppe aus Einzelindividuen. Uns eint der Wunsch nach einem neuen frischen Politikstil in der Gemeinde und dafür suchen wir auch nach wie vor neue Mitstreiter*innen. Denn wie heißt es so schön? „Nach der Wahl ist vor der Wahl“.

Bild: Dürrnhaarer Kapelle und Maibaum (Fotograf: Andreas Gregor)