Herzlich willkommen auf meiner Website

Liebe Gäste, liebe Interessierte,

ich freue mich, dass Sie sich für mich, meine politischen Inhalte und meine Kandidatur als Bürgermeisterin von Aying interessieren.

Mit dieser Homepage setze ich von Anfang an die Transparenz und Offenheit um, die ich mir selbst in mein Wahlprogramm geschrieben habe: öffentlich zugänglich, klar strukturiert und jederzeit nachvollziehbar.

Ich gebe hiermit allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, relativ einfach Informationen über mich, meine Motivation und meine Themen zu erlangen. Genau dafür habe ich diese Internetseite entworfen. Hier versuche ich das, was für die Menschen im Rahmen meiner Kandidatur relevant sein könnte, in Worte zu fassen und zu erklären.

Meine persönlichen Informationen, also wer ich bin, was ich mache, wie ich lebe und warum ich antrete, um Bürgermeisterin zu werden, sind unter der Überschrift „über mich“ zu finden.

Unter dem Titel „für Aying“ geht es hingegen darum, was ich hier in der Gemeinde konkret bewegen möchte, welche Ideen und Vorstellungen ich habe und warum ich überzeugt bin, dass eine Grüne Bürgermeisterin zu unserer Gemeinde passt.

Die drei thematischen Schwerpunkte sind auf der Hauptseite noch einmal groß dargestellt, denn hier findet sich das, was man auch als „Wahlprogramm“ bezeichnen kann. Allerdings gilt dabei meine Devise „ein Programm kann sich weiterentwickeln, es soll mit Leben erfüllt werden und die verschiedenen Aspekte der Bürgerinnen und Bürgern aufnehmen können“. Darum ist mein inhaltliches Programm eher als Angebot zu verstehen, sich einzubringen.

Im Laufe des folgenden Jahres bis zur Kommunalwahl am 15. März 2020 werde ich noch verschiedene Veranstaltungen und Einladungen anbieten, wo Sie mich treffen und mit mir über das diskutieren können, was Sie bewegt, was Sie gut finden und was vielleicht weniger. Und selbstverständlich können sie mich auch jederzeit per E-Mail kontaktieren unter christine@gruene-aying.de

Und nun viel Freude beim Lesen meiner Homepage,

herzliche Grüße
Christine Squarra

Bild: in Aying (Fotograf: Andreas Gregor)

Aying, 4. April 2019


Dafür stehe ich: Klimaschutz in Europa und Aying

Am 24. Mai 2019 war der zweite weltweite Aktionstag der Friday-For-Future-Bewegung. Alle Medien waren gefüllt mit bewegenden Bildern tausender Jugendlicher in über 200 deutschen Städten, die auf den Straßen für Klimaschutz demonstriert haben. Alleine für München schwankten die Teilnehmerzahlen zwischen fünf- und zehntausend.

Wenn ich diese Bilder sehe und die Berichte dazu lese, fallen mir drei Dinge spontan ein: Hoffnung – Europa – Aying

Hoffnung:

Diese Generation gibt mir Hoffnung! Nicht nur, weil sie offensichtlich gerade die einzige ist, die etwas bewegen und somit möglicherweise die schlimmsten Klimakatastrophen noch abwenden kann. Nein, sie macht mir auch Hoffnung, weil die Jugendlichen dieser Generation zu dem geworden sind, was wir – die Eltern, die Lehrkräfte, die Erzieher*innen – uns immer für sie gewünscht haben: mündige Bürger*innen, sie sich für uns alle, für unsere Umwelt und unseren Lebensraum engagieren. Sie tun das mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, scheuen dabei keine Mühen, lassen sich weder von schlechtem Wetter, noch von Strafandrohungen oder bösen Kommentaren abhalten. Sollten wir da nicht alle wirklich stolz sein auf unsere Kinder? Ist das nicht die politische Bildung, die wir immer fordern?

Ich jedenfalls bin stolz! Als mir mein Sohn am 24.5. um 6:00 Uhr früh diese Aufnahme geschickt hat mit dem Kommentar: „Hab jetzt Schicht“ wusste ich, dass mich eine eins in Latein nie so glücklich machen würde. Ab Donnerstag Nachmittag Bühne aufbauen, dann die ganze Nacht in Schichten die Bühne bewachen, abwechselnd in Lautsprecherwagen schlafen, um 7:30 Uhr heimfahren, frühstücken, duschen und wieder los zur Demo. Danach bis spät abends abbauen…

Europa

Auf dieser Hoffnung, die uns unsere Kinder gerade geben, indem sie alles dafür tun, um endlich einen wirksamen Klimaschutz einzuleiten, dürfen wir uns nicht ausruhen. Der Mut, das Engagement, die vielen ehrenamtlichen Stunden der jungen Generation müssen belohnt werden, wenn wir nicht riskieren wollen, dass wir das alles ins Gegenteil verkehren: in Entmutigung, Verzweiflung oder sogar Wut. Ein starkes Zeichen haben die deutschen Wähler*innen zu meiner Erleichterung bei der Europawahl am 26. Mai gesetzt, indem dort mit über 30% Parteien gewählt wurden, die sich für echten Klimaschutz einsetzen. Meine Wahl war die Partei von die Bündnis 90/Die Grünen, doch wichtig war vor allem, nicht diejenigen zu wählen, die entweder den menschgemachten Klimawandel leugnen oder diejenigen, die seit Jahren von Klimazielen nur schwadronieren und nichts umsetzen, weil Lobbyinteressen bei ihnen auf größeres Gehör stoßen als unsere Jugendlichen.

Aying

Europaweite Bestimmungen machen vieles erst möglich, durch Fördermaßnahmen und vor allem durch richtige Vorgaben (Rahmenbedingungen). Doch mit guten Klimaschutzmaßnahmen können wir auch jetzt schon anfangen. Noch braucht es für jeden kleinen Schritt auf kommunaler Ebene viel Überzeugungsarbeit und nicht selten scheitert diese, doch davon lasse ich mich nicht entmutigen. Während die Jugendlichen demonstrieren, habe ich die Möglichkeit, mich bei unserer Ayinger 29++-Klimaschutz-Initiative zu engagieren. Ich selbst habe sie mit-gegründet, bin seit Anfang an dort aktiv und versuche auch weiterhin, viele Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde zum Mitmachen zu bewegen. Wir bringen dort unsere Ideen zusammen, starten Projekte zu den Themen „Energie“, „Mobilität“ und „Konsumverhalten“ und als Bürgermeisterkandidatin verspreche ich, dass ich Alles tun werde, um diese Klimschutz-Initiative zum Erfolgsprojekt von Aying zu machen. Darum macht mit, Ihr tut es in erster Linie für Eure Kinder! https://29plusplus-aying.de 

Bilder: Demo-Plakat (Fotograf: Wolfgang Schmidhuber), Theresienwiese bei Sonnenaufgang (Fotograf: Frank Squarra), Infostand zur Europawahl in Peiß (Fotograf: Andreas Wolf)

Aying, 10. Juni 2019


Grüner Wahlkampf geht nur gemeinsam

Ab dem Tag, an dem eine Bürgermeisterkandidatur öffentlich bekannt gegeben wird, steht diese eine Person im Zentrum des öffentlichen Interesses der Gemeinde.

Auch bei mir wird sich Vieles ab sofort um meine Kandidatur, meine Inhalte, meine Ideen drehen. Genau deshalb ist es mir wichtig, von Anfang an eines deutlich zu machen. Die Bewerbung um das Amt als Bürgermeisterin wird getragen von unserem gesamten Grünen Ortsverband in Aying.

  • Gemeinsam erarbeiten wir Inhalte und Ideen für eine positive Zukunft unserer Gemeinde. Darüber diskutieren wir bei unseren Ortsverbandstreffen sowohl untereinander als auch mit allen Gästen, die sich bei diesen öffentlichen Treffen hinzugesellen. Als Bürgermeisterkandidatin greife ich diese Inhalte auf und trage sie bei Veranstaltungen oder in Interviews stellvertretend an die Bevölkerung heran.
  • Gemeinsam überlegen wir uns neue Formate und Gelegenheiten, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu treten und um uns verschiedene Meinungen anzuhören. Die besten Ideen davon herauszufiltern und daraus Handlungsstrategien zu entwickeln ist bei uns immer Teamarbeit.
  • Gemeinsam versuchen wir nun ein Jahr lang einen engagierten und fröhlichen Wahlkampf zu führen. Auch nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, uns dabei zu unterstützen. Wir teilen uns auf in kleine Gruppen, um effektiv zu arbeiten, etwa für Pressearbeit, social Media, strategische Überlegungen, Aktionen, Termine, inhaltliche Schwerpunkte u.s.w.

Unser zwar kleiner, aber sehr motivierter Ortsverband ist der Motor, sowohl hinter meiner Kandidatur als auch hinter unserem Wahlkampf für eine starke Grüne Liste zur Kommunalwahl 2020. Auf der Homepage des Ortsverbandes unter www.gruene-aying.de bringen wir regelmäßig neue Beiträge, Wissenswertes und Vorschläge zum Leben in unserer Gemeinde.

Kontakt zum Ortsverband: christine@gruene-aying.de und franzi@gruene-aying.de

Pressekontakt: nortrud@gruene-aying.de

Strategie-Team der Bürgermeisterkandidatin: paul@gruene-aying.de und ragnhild@gruene-aying.de

Bild: Ayinger Kastanienhof, Garten (Fotografin: Yvonne Jurisch)

Aying, 4. April 2019


Nominierung als Bürgermeisterkandidatin

Am Freitag, den 29. März 2019 fand im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung meine Nominierung als Bürgermeisterkandidatin der Ayinger Grünen statt. Dazu hatten wir in den Kastanienhof eingeladen, also in das Lokal, in dem wir unseren Ortsverband vor über fünf Jahren, am 5.11.2013, gegründet hatten. Damals wurden wir tatkräftig unterstützt von Christoph Nadler, dem Vorsitzenden der Grünen Kreistagsfraktion München-Land, und auch diesmal war er wieder dabei. Er leitete, nach der Begrüßung durch unseren Kassier Paul Vorsatz, die Nominierung fachkundig an.

Rund 40 Gäste sowie ein Vertreter der Presse waren gekommen und füllten den Nebenraum bis auf den letzten Platz. Für mich war es sehr bewegend zu sehen, wie groß das Interesse an unserer Art, Kommunalpolitik in Aying zu machen, in den letzten Jahren geworden ist und wie viele Menschen mich bei meiner Kandidatur unterstützen. Mit einer knapp 20-minütigen Rede habe ich deshalb versucht, kurzweilig und sehr persönlich die Dinge anzusprechen, die wir bewegen und voranbringen könnten, wenn ich Bürgermeisterin von Aying wäre und – das ist mir an dieser Stelle sehr wichtig – wenn wir ab 2020 eine starke Gruppe Grüner Gemeinderatsmitglieder hätten.

Meine Vorstellungen zu meiner Arbeitsweise als Bürgermeisterin habe ich versucht, mit diesen beiden Kernaussagen zusammenzufassen:

  1. „Wenn wir wollen, dass unsere Gemeinde ökologisch, fahrradfreundlich, sozial und gerecht wird, dann müssen wir bei uns selbst anfangen. Die Gemeinde hat eine große Vorbild-Funktion, schöpft diese jedoch bei weitem nicht aus. Wir sollten umstellen auf nachhaltige Beschaffung, dürfen bei eigenen Grundstücken keine Bieterverfahren zulassen, die Barrierefreiheit ist in Aying noch sehr ungenügend umgesetzt und ich könnte mir auch vorstellen, einen Jugendrat einzuführen, den es in anderen Gemeinden bereits gibt.“
  2. „Mehr Gemeinsamkeit, mehr Mitsprache, mehr Unterstützung von Außen in das Rathaus hineinholen; dafür werden wir belohnt mit mehr Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungen, die letztlich im Gemeinderat getroffen werden müssen. Die Leute wollen nicht nur alle sechs Jahre ihre Stimme abgeben und ansonsten alles gutheißen, das klappt einfach nicht mehr.“

Im Anschluss an meine Worte forderte Christoph Nadler alle anwesenden Ortsverbandsmitglieder und die Gäste auf, mit ihrer Stimmkarte anzuzeigen, ob sie mit meiner Nominierung für die Ayinger Grünen einverstanden sind. Das einstimmige Ergebnis hat mich nicht nur sehr gefreut, ich werte es auch als einen Vertrauensvorschuss, dem ich im Laufe des Wahlkampfes und darüber hinaus gerecht werden möchte.

Bild: der Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion und Landratskandidat Christoph Nadler mit mir im Kastanienhof (Fotografin: Yvonne Jurisch)

Aying, 4. April 2019